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Thema: Grippe/Grippeimpfung
Im Monat September werden Sie über Grippe und Grippeimpfung informiert.
1. Was ist Grippe?
2. Wie wird sie verursacht?
3. Wann, wie und wer sollte geimpft werden?
Zu 1.: Was ist Grippe?
Der Begriff Grippe umfasst eine Vielzahl von Erkrankungen, die mit
Beschwerden wie Fieber mit Schüttelfrost, Kopfschmerzen,
Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Husten, übelkeit, Erbrechen und
Durchfall einhergehen können. Die meisten dieser Infektionen heilen
innerhalb weniger Tage folgenlos ab. Schwerwiegende, in seltenen Fällen
auch tödliche Verläufe, werden bei einer bestimmten Virusgrippe, der
Influenza-Grippe, beobachtet.
Wie wird nun eine solche Grippe verursacht?
Wie die meisten Viruserkrankungen wird auch die Influenza-Grippe durch
Tröpfcheninfektion, d. h. durch Einatmen infizierter Luft von
Personen, die dieses Virus in sich tragen, weitergegeben. Die Erkrankung
tritt in den Herbst- und Wintermonaten auf, wenn Menschen sich gehäuft
in abgeschlossenen Räumen aufhalten. Die Wahrscheinlichkeit, sich durch
eine infizierte Person anzustecken, ist allerdings relativ gering, sie
beträgt etwa 1 %. Wie die übrigen Grippeerkrankungen heilen fast alle
Influenza-Grippe-Erkrankungen nach wenigen Tagen ab. In wenigen Fällen
kommt es jedoch zu einer Lungenentzündung, Mittelohrentzündung,
Herzbeutel- oder Hirnhautentzündung, die in seltenen Fällen auch tödlich
enden können. Da eine ursächliche Therapie nicht möglich ist, erfolgt
diese nach Beginn einer Influenza-Grippe durch Bettruhe, Antipyretika ,
wie Paracetamol , Aspirin und hustenstillende Substanzen. Die
wirksamste Therapie ist und bleibt jedoch die vorbeugende Impfung. Da
die Viren ihre Oberflächenstruktur ändern können, wird der Impfstoff
jährlich angepasst. Daraus resultiert die Notwendigkeit einer jährlichen
Impfung.
Wann, wie und wer sollte geimpft werden?
Der beste Impfzeitpunkt ist in der Zeit von September bis November. Eine
Impfung ist jedoch auch später möglich. Kontraindikationen gegen eine
Impfung bestehen bei Allergie gegen Hühnereiweiß. Die Impfung erfolgt
subkutan in die Haut oder intramuskulär in einen bestimmten Muskel.
Durch diese Impfung bildet der Körper innerhalb von 14 Tagen Antikörper
aus, die dann im Falle einer Infektion in der Lage sind, dieses Virus zu
beseitigen.
Da einige Personengruppen besonders durch schwerwiegende Verläufe bei
einer Influenza-
Grippe betroffen sind, empfiehlt die ständige Impfkommission in der
Bundesrepublik Deutschland die Impfung bei folgenden Personengruppen:
1. Bei Personen über 60 Jahren;
2. bei Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch chronische Lungen-,
Herzkreislauf-, Leber- oder Nierenerkrankungen, bei Diabetikern
und anderen
Stoffwechselerkrankungen sowie bei HIV-Infizierten;
3. bei Personen mit erhöhter Exposition, dies sind insbesondere
medizinisches Personal oder Personen in Einrichtungen mit umfangreichem
Publikumsverkehr;
4. bei Auftreten von Epidemien sollte die Impfung bei der gesamten
Bevölkerung durchgeführt werden.
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| Für weitere Informationen stehen Ihre Ärzte Ihnen gerne zur Verfügung. |
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